Nachrichten und Pressemeldungen

2026-03-10 | Nachricht

Traditioneller DITIB-Iftar in Saarland betont Stärke des Zusammenlebens

Das traditionelle Iftar-Programm des DITIB-Landesverbandes Saarland fand in diesem Jahr mit großer Beteiligung in der Festhalle Saarbrücken statt. An der Veranstaltung nahmen unter anderem die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, der Generalkonsul der Republik Türkiye in Mainz, Mehmet Akif İnam, der ehemalige Ministerpräsident Tobias Hans, der stellvertretende DITIB-Bundesvorsitzende Muhammet Çatmak, der Religionsattaché in Mainz, Mehmet Uslu, die Bildungsattachée in Mainz, Şeyma Şen, Mitglieder des Verfassungsgerichts, Bundestags- und Landtagsabgeordnete, Bürgermeister, Mitglieder von Stadträten sowie Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen und religiöser Gemeinschaften teil.

Bedeutungsvolle Begegnung begann mit einer Koranrezitation des türkischen Ezān-Rezitationsmeisters Erarabacı

Das Programm, moderiert vom Generalsekretär des DITIB-Landesverbandes Saarland, İsmail Bozburun, begann mit einer Koranrezitation von Hafız Mehmet Erarabacı, dem Gewinner des türkischen Wettbewerbs für den schönsten Gebetsruf (Ezān). Am Iftar-Programm nahmen zudem auch Vorsitzende arabischer, bosnischer und weiterer muslimischer Gemeinden unterschiedlicher Nationalitäten teil.

Kamuran Başpınar: „Moscheen sind nicht nur Gebetshäuser, sondern auch Brücken“

In seiner Begrüßungsrede dankte der Vorsitzende des DITIB-Landesverbandes Saarland, Kamuran Başpınar, zunächst allen Teilnehmenden. Besonders bedankte er sich bei Ministerpräsidentin Anke Rehlinger für ihre Haltung gegenüber der muslimisch-türkischen Gemeinschaft.

Başpınar betonte, dass die zehn DITIB-Moscheegemeinden im Saarland nicht nur Gebetsstätten seien, sondern auch als Brücken zwischen verschiedenen Religionen, Kulturen und Gemeinschaften fungierten. Diese Gemeinden seien ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft. Zudem äußerte er seine Freude darüber, mit einer großen Zahl ehrenamtlich engagierter Menschen zusammenzuarbeiten, und wies auf die weltweite Sehnsucht nach Frieden und Harmonie hin.

Muhammet Çatmak: „Die Schönheit des Zusammenlebens“

Der stellvertretende DITIB-Bundesvorsitzende Muhammet Çatmak begrüßte in seiner Rede die Gäste und gratulierte dem Landesverband Saarland zur Organisation des Programms. Er sprach über die vielfältigen Aktivitäten der DITIB während des Ramadans und erwähnte als ehemaliger Saarländer auch gemeinsame Bekannte mit der Ministerpräsidentin. Dabei hob er die positiven Seiten einer Kultur des Zusammenlebens hervor.

Dankesbotschaft von Ministerpräsidentin Anke Rehlinger

Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) begann ihre Rede mit einer Begrüßung aller Anwesenden. Sie äußerte ihre Freude darüber, bereits zum zweiten Mal an einem Iftar-Empfang des DITIB-Landesverbandes Saarland teilzunehmen, und gratulierte dem Vorsitzenden Başpınar.

Rehlinger betonte, dass die DITIB-Gemeinden eng mit der Gesellschaft verbunden seien, sich nicht abschotteten und in vielen sozialen Projekten aktiv mitwirkten. Dies sei von großer Bedeutung. Sie erklärte außerdem, dass sie sich sehr freue, mit so vielen hochrangigen Gästen gemeinsam an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Ihre Rede schloss sie auf Türkisch mit den Worten: „Ramazan mübarek olsun.“

Einladung zum „Türk Günü“ vom Generalkonsul Mehmet Akif İnam

Der Generalkonsul der Republik Türkiye in Mainz, Mehmet Akif İnam, begann seine Rede mit einer Begrüßung auf Deutsch und setzte sie anschließend auf Englisch fort. Er äußerte seine Freude darüber, gemeinsam mit der aktuellen und der früheren Ministerpräsidentin sowie vielen Gästen an einem so breit aufgestellten Iftar teilnehmen zu können.

İnam betonte die Bedeutung solcher gemeinsamen Veranstaltungen für das gesellschaftliche Miteinander und lud Ministerpräsidentin Rehlinger sowie alle Gäste zum „Türk Günü“ ein, der nach fünf Jahren Pause am 31. Mai im Saarland wieder stattfinden wird. Er beendete seine Rede mit dem Wunsch nach weiterem Zusammenhalt und Einheit.

Mit dem von Hafız Mehmet Erarabacı vorgetragenen Gebetsruf (Ezān) wurde das Fasten gebrochen. Nach dem Iftar hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich in freundlicher Atmosphäre auszutauschen, und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Impressionen: