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2026-09-23 | Pressemitteilung

20 Jahre DITIB im Rat der Religionen

DITIB engagiert sich als Gründungsmitglied seit zwei Jahrzehnten für den interreligiösen Dialog und ein friedliches Zusammenleben in Köln

Köln, 23.09.2026: Vor 20 Jahren war die Kölner Friedensverpflichtung ein Novum, das bundesweit Anerkennung fand und in vielen anderen Städten umgesetzt wurde. Seither ist sie wichtige Grundlage für die Arbeit des Rates der Religionen. Nicht nur zu festlichen Anlässen, sondern auch in Krisen war und ist sie gemeinsames Sprachrohr in die Stadtgesellschaft hinein, um für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Frieden zu wirken.

DITIB wirkt als Gründungsmitglied seit zwei Jahrzehnten in diesem Gremium mit und setzt sich gemeinsam mit den mittlerweile 23 Religions- und Glaubensgemeinschaften für Dialog, gegenseitigen Respekt und das friedliche Zusammenleben aller Menschen in Köln ein.

Zum 20-jährigen Jubiläum wurde die Kölner Friedensverpflichtung am Dienstag, 22. September 2026, im Historischen Rathaus zu Köln erneut feierlich unterzeichnet. Mit diesem symbolischen Akt bekräftigen die beteiligten Religions- und Glaubensgemeinschaften ihr Bekenntnis zu Frieden, gegenseitigem Respekt und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

„20 Jahre im Rat der Religionen bedeuten für uns vor allem 20 Jahre Dialog und gemeinsame Verantwortung. Wir haben erlebt, dass Unterschiede nicht trennen müssen, wenn Menschen bereit sind, einander zuzuhören und miteinander nach Lösungen zu suchen. Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Debatten zunehmend von Polarisierung geprägt sind, brauchen wir Orte der Begegnung, an denen Vertrauen wachsen und gemeinsames Handeln entstehen kann“, sagte Ramazan Ilıkkan, Vorsitzender des DITIB-Bundesverbandes.

Für DITIB ist die erneute Unterzeichnung der Kölner Friedensverpflichtung daher mehr als ein Jubiläumsakt. Sie steht für die gemeinsame Verantwortung der Religionsgemeinschaften, sich aktiv für ein gelingendes Miteinander einzusetzen und den gesellschaftlichen Kitt in Köln zu stärken.